
Basierend auf Expertise von Verkehrsplaner*innen, Erfahrungswerte & Input von Anwohner*innen und Feedback von lokalen Vereinen und aus dem Einzelhandel ist das Projekt Verkehrsberuhigte Schanze entstanden.

Stell dir vor: Kinder können auf der Straße Fahrrad fahren lernen, Nachbar*innen kommen vor ihrer Haustür ins Gespräch und im Sommer sitzen Menschen draußen auf einer Picknickdecke, ohne dass ständig Autos vorbeifahren. Statt Durchgangsverkehr gibt es mehr Platz für das, was ein Viertel lebendig macht: Menschen, Begegnungen und Grün. Genau das wollen wir möglich machen.
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Zusammen mit Verkehrsplaner*innen und mit Input von weiteren Anwohner*innen und lokalen Vereinen haben wir ein Konzept für eine verkehrsberuhigte Schanze erarbeitet. Das Konzept sieht die Schanzenstraße und das Schulterblatt als Fahrradstraßen vor, Susannenstraße und Bartelsstraße als Fußgängerzonen. Rettungsdienst, Einsatzfahrzeuge, Müllabfuhr und Lieferverkehr zu bestimmten Zielen sowie Menschen mit einem privaten Stellplatz sollen natürlich weiterhin ihre Ziele erreichen können.

Vom 12.09. bis 17.10. sammeln wir 15.000 Unterschriften für eine verkehrsberuhigte Schanze! Die Unterschriften müssen auf Papier gesammelt werden, es gibt leider keine Möglichkeit, online zu unterschreiben. Deswegen brauchen wir ganz viele Menschen, die mitmachen.
Mehr dazuIn verkehrsberuhigten Vierteln sinkt das Unfallrisiko spürbar. Kinder kommen sicherer zur Grundschule, ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen bewegen sich freier. Und weil kein Durchgangsverkehr mehr im Weg steht, kommen Rettungsdienste und Feuerwehr im Ernstfall schneller durch.
Durch die Klimakrise erleben wir immer heißere Sommer. In den gepflasterten Straßen staut sich die Luft, sodass es draußen oft kaum auszuhalten ist. Eine Verkehrsberuhigung würde uns langfristig die Chance geben, mehr Grünflächen zu schaffen, welche die Hitze aufnehmen und für ein angenehmeres Stadtklima sorgen.
Worüber wir jetzt abstimmen, ist die Verkehrsberuhigung: der Schritt, der die Straßen vom Durchgangsverkehr befreit. Das schafft die Möglichkeit, den frei werdenden Raum danach gemeinsam aus der Nachbarschaft heraus zu gestalten. Du stimmst nicht über einen fertigen Plan ab, sondern über einen Anfang, den wir zusammen weiterentwickeln können.
Ohne Durchgangsverkehr wird es leiser. Weniger Motorenlärm bedeutet besseren Schlaf und weniger Stress direkt vor dem eigenen Fenster. Weniger Autoverkehr reduziert die Luftverschmutzung und somit auch die gesundheitliche Belastung, etwa durch Atemwegsbeschwerden.
Ein einziger parkender Wagen belegt so viel Fläche, wie ein kleiner Spielbereich für Kinder, ein Baum mit Schatten oder mehrere Fahrradbügel. Aktuell kostet dieser Platz im Anwohnerparken rund 70 Euro im Jahr – etwa 20 Cent am Tag. Für diesen Preis überlassen wir einen großen Teil unseres knappen Straßenraums einzelnen Autos, statt ihn dem ganzen Viertel zugutekommen zu lassen.
Entgegen verbreiteter Annahme führt der Wegfall von Parkplätzen oder Straßenraum nicht zu Kundenverlust oder Umsatzeinbußen. Ganz im Gegenteil: Auch der Handel profitiert Studien zufolge sogar aktiv. Verkehrsberuhigung lädt zum Bummeln und Verweilen ein und stärkt damit den Einzelhandel.
Unterschriftenlisten kannst du bei uns in der Kampstraße 15 Abholen oder als PDF bei dit zu Hause unkompliziert ausdrucken. Dann geht es mit dem Sammeln direkt lis! Unterschriften müssen bis zum 17.10. bei uns im Büro oder an einer Abgabestation in Altona abgegeben werdeb.